Liebe Bürgerinnen und Bürger,
unsere Fraktion meldet sich zurück aus der politischen Sommerpause und widmet sich nun wieder vollumfänglich in den Ausschüssen und Sitzungen den aktuellen kommunalpolitischen Themen. Natürlich werden wir regelmäßig mit aktuellen Themen rund um die Dessauer Wirtschaft, Infrastruktur und auch dem Klinikum konfrontiert. Heute haben wir uns dazu entschieden, zwei aktuelle inhaltlich nah gelagerte Punkte aufzugreifen. Dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (INSEK) und dem Elberadweg.
Themen INSEK 2040: Gemeinsam Prioritäten für unsere Stadt setzen
Dessau-Roßlau steht vor wichtigen Entscheidungen über die zukünftige Entwicklung unserer Stadt. Mit dem INSEK 2040 liegt dafür eine umfassende Grundlage vor. Nach rund zweieinhalb Jahren Arbeit und verschiedenen Beteiligungsformaten wurde der Entwurf öffentlich ausgelegt. Bürgerinnen und Bürger hatten und haben damit die Möglichkeit, ihre Erfahrungen, Ideen und Hinweise einzubringen.
Für die Fraktion Pro Dessau-Roßlau ist besonders wichtig, dass aus diesem Konzept konkrete Orientierung für die kommenden Jahre entsteht. Das INSEK beschreibt zahlreiche Handlungsfelder und mögliche Maßnahmen für unsere Stadtteile und Ortschaften. Nun gilt es, daraus gemeinsam die richtigen Schwerpunkte abzuleiten.
Dabei müssen Stadtentwicklung und finanzielle Möglichkeiten zusammenpassen. Die Haushaltslage macht es notwendig, bei Investitionen Prioritäten zu setzen. Das bedeutet nicht, Entwicklung auszubremsen. Im Gegenteil: Wenn wir unsere Kräfte und finanziellen Mittel auf besonders wichtige Vorhaben konzentrieren, können wir Projekte verlässlich umsetzen und sichtbare Verbesserungen erreichen.
Wir wollen deshalb, dass das INSEK als langfristiger Rahmen verstanden wird, der regelmäßig überprüft und an neue Entwicklungen angepasst werden kann. Stadtentwicklung ist kein einmaliger Beschluss, sondern ein fortlaufender Prozess. Dabei müssen die unterschiedlichen Bedürfnisse unserer Innenstadt, Stadtteile und Ortschaften gleichermaßen berücksichtigt werden.
Elberadweg: Investition in Mobilität, Naherholung und Tourismus
Auch die Weiterentwicklung des Elberadweges passt in dieses Bild. Die D-Route 10 ist Teil des Radnetzes Deutschland und verbindet Dessau-Roßlau mit einem überregionalen Radwegenetz. Für unsere Stadt ist der Elberadweg zugleich touristische Attraktion, Naherholungsangebot und Teil der alltäglichen Mobilität.
Die aktuellen Planungen und Maßnahmen zeigen, dass hier Schritt für Schritt Verbesserungen möglich sind. Mit der Erneuerung der Jonitzer Allee in Waldersee wird beispielsweise die Qualität des Radweges verbessert und gleichzeitig das Umfeld aufgewertet. Vorgesehen sind unter anderem neue Wegeflächen sowie zusätzliche Bepflanzungen.
Wir begrüßen diese Entwicklung. Ein attraktiver und sicherer Elberadweg nutzt nicht nur unseren Gästen, sondern vor allem auch den Menschen, die hier leben. Gleichzeitig stärkt er Dessau-Roßlau als Stadt des Gartenreichs und als touristisches Ziel.
Für uns als Fraktion Pro Dessau-Roßlau gehören beide Themen zusammen: Das INSEK gibt die langfristige Richtung vor, konkrete Projekte wie der Elberadweg machen diese Entwicklung im Alltag sichtbar. Entscheidend wird sein, gemeinsam mit Bürgern, Verwaltung und Stadtrat die richtigen Schwerpunkte zu setzen und diese anschließend auch konsequent umzusetzen.
Thomas Picek
Stadtrat, Fraktion Pro Dessau-Roßlau
Fraktion Pro Dessau-Roßlau
Poststraße 6
06844 Dessau-Roßlau
Tel.: 0340 / 850 79 29
Fax: 0340 / 850 79 34
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