Ein weiteres BUGA 2035-Projekt
Der Schillerpark geht in die Planung, Fördermittel werden beantragt

Die Weiterentwicklung des Schillerparks soll ein zentrales Mosaik bei der BUGA 2035 darstellen. Die Umsetzung dieses, für viele noch nicht ganz griffigen Projekts geht nun in die erste Phase: Im letzten Stadtrat vor der Sommerpause wurde die Interessenbekundung zur Teilnahme am Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ auf den Weg gebracht. Was heißt das? Die Stadt möchte sich um Fördergelder dieses besagten Bundesprogrammes bewerben.
Was nun im Rahmen dieser Anpassungsmaßnahmen im Schillerpark passieren soll, fragen sich viele Bürgerinnen und Bürger, Nutzende des Parks, Kinder, Anwohnende …

Das Interesse ist groß, denn der Park wird vor allem durch die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Nord intensiv genutzt – einem Stadtbezirk mit etwa 10.000 Einwohnenden, einem der größten und dicht besiedelten Stadtbereiche der Stadt. Der Bedarf nach Spiel- und Freizeitflächen in grüner Umgebung und frischer Luft ist hier besonders hoch.
In der ersten BUGA-Innovationswerkstatt „Mosaik“ war der Schillerpark bereits ein zentrales Thema. Er ist eine historisch gewachsene, bedeutende Grünanlage und damit zentrales Element der Stadtentwicklung Dessau-Roßlaus sowie der BUGA. Er steht für die Aufgabe, Freiräume unter den Bedingungen des Klimawandels, veränderter Nutzungsanforderungen und begrenzter Ressourcen weiterzuentwickeln. Dabei geht es sowohl um funktionale Aspekte wie Kühlung, Wasserrückhalt und Biodiversität, als auch um Nutzungsqualität und kulturhistorischem Bezug.
Bei der Weiterentwicklung dieses Parks sollten neben den historischen Aspekten die Bedürfnisse der nutzenden Menschen nach Aufenthalts- und Freizeitflächen eine große Rolle spielen.
Das Referat Stadtgrün wird seine ersten Planungen in den nächsten Sitzungen und Ausschüssen vorstellen. Der erste Aufschlag wird in einem der nächsten Sitzungen für den Stadtbezirksbeirat Innerstädtisch Nord sein. Wer in dieser Hinsicht gern informiert sein und mitreden möchte, kann an dieser öffentlichen Sitzung teilnehmen und sich mit zielgerichteten Beiträgen in die Planungen von Beginn an einbringen.
Dr. Gerit Grünthal
Symposium zur Wohnungssituation
Am Donnerstag den 02.07.2026 fanden sich auf Einladung der Fraktion Aktive Bürgerliche Vernunft (ABV) im Dessauer Radisson blu Hotel VertreterInnen der Dessau-Roßlauer Wohnungs- und Energiewirtschaft, der Stadtverwaltung, des Mieterbundes und der Kommunalpolitik zu einem Symposium ein. In diesem Rahmen wurden, außerhalb des normalen kommunalpolitischen Protokolls, die derzeitige und zukünftige Situation des lokalen Wohnungsmarktes, der demografische Wandel sowie die damit einhergehende langfristige Entwicklung der Stadt diskutiert. In einer sehr offenen und ehrlichen Atmosphäre wurden Szenarien skizziert, mit denen sich die Verwaltung, Wirtschaft und Politik in naher Zukunft auseinanderzusetzen haben. Diese Szenarien, so waren sich alle Akteure einig, werden manchmal vielleicht schmerzhafte Entscheidungen erfordern. Deshalb sind dazu Mut, Transparenz und Entschlusskraft von Nöten. Es herrschte Einigkeit darüber, dass dieses Treffen lediglich ein Auftakt sein sollte und weitere Gespräche auf dieser Ebene folgen müssen. Die Fraktion PRO Dessau-Roßlau begrüßt ausdrücklich ein solches Format, da außerprotokollarische und ergebnisoffene Diskussionen den Raum geben, neue Ideen zu entwickeln, um unsere Heimatstadt lebens- und vor allem liebenswert zu gestalten. Über Parteigrenzen hinaus ist dies eines der Hauptziele unserer Fraktion.
Bleiben Sie PRO Dessau-Roßlau!
Marco Egelkraut, Stadtrat PRO Dessau-Roßlau
Fraktion Pro Dessau-Roßlau
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