pro dessau-roßlau

Februar 2024

Den Ball flach halten

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Narrenzeit ist für diese Saison vorbei. Mag man denken! Doch folgt man manchen Wortmeldungen einiger Statdratskollegen, könnte man zu einem anderen Schluss kommen. Gern werden bundespolitische Themen adressiert und hochgespielt, die wir im Stadtrat gar nicht diskutieren können, oder es werden Nebenkriegsschauplätze geschaffen, um Konflikte zwischen den Parteien oder einzelnen Personen auszutragen. Wie unnötig! Denn  Kommunalpolitik im Ehrenamt kann nur die Stadtentwicklung fördern, wenn sie zielgerichtet, sachlich und konstruktiv bleibt. Lasst uns als Stadtrat zum Wohle der Stadt für die restlichen Monate der Wahlperiode die Zeit sinnvoll nutzen anstatt Parteiinteressen in den Vordergrund zu stellen.

Mit Service und Digitalisierung punkten

Nun haben wir eine wiedereröffnete Gemäldegalerie. Auch die Vision eines Museumscampus ist am Entstehen, doch noch befindet sich das Stadtmuseum im Johannbau. Klasse, also schnell eine Karte im Internet gebucht und schon kann der kulturelle Ausflug beginnen! Nein, denn eine eigene Internetseite gibt es für beide Ziele nicht. Öffnungszeiten sind umständlich auf der Seite der Stadt im Fließtext zu suchen. Karten kann man ebenso nicht im Voraus online buchen. Somit bleibt der Gang zur Kasse, in der Hoffnung, wenigstens kontaktlos zahlen zu können. Dies ist nur eines der vielen Bürgerangebote, bei denen die Stadtverwaltung aus Sicht unserer Fraktion  das  Onlineangebot dringend verbessern muss. Denn auch hier lässt die Digitalisierung viel zu lange auf sich warten.

Ihr Thomas Picek

Stadtrat und Fraktionsvorsitzender
Pro Dessau-Roßlau

Den Ball hoch halten

Eine bessere Werbung für unsere Stadt, mit dieser Reichweite, konnte man sich kaum wünschen! Am Sonntag, dem 04. Februar, fand in unserem Paul-Greifzu-Stadion das Rugbyländerspiel Deutschland gegen Georgien statt.

Leider konnte ich nicht persönlich anwesend sein und mir diese Veranstaltung anschauen. Ich nutzte jedoch die Möglichkeit und sah mir die Schlussviertelstunde des Spiels in der Liveübertragung bei ProSiebenMAXX an, einem Fernsehsender, den man mit Dessau-Roßlau sonst gar nicht in Verbindung bringt. Zum Spiel selbst und der hervorragenden Leistung unserer Nationalmannschaft ist schon ausführlich berichtet worden. Was mich aber darüber hinaus wirklich freute und auch ein wenig stolz machte, waren die Kommentare der Moderatoren dieser Übertragung. Sie waren voll des Lobes für die Stadt Dessau-Roßlau und die Organisatoren der Veranstaltung. Und es war nicht so, dass es im Vorfeld keine Schwierigkeiten gab. Der bauliche Zustand der Tribünenüberdachung war bedenklich, die Tribüne musste vorab gesperrt werden und es war fraglich, ob sie für Zuschauende, unter den gegebenen Umständen, freigegeben werden konnte. Doch eine Lösung wurde gefunden. Eine Zusammenarbeit vieler Akteure, u.a. des Veranstalters und der Stadtverwaltung ermöglichten dies. Die Dachtraversen wurde mittels Gerüst abgestützt und somit war die Tribüne nutzbar.

Wenn man zusammenarbeitet, kann man doch viel bewegen. Dies wurde in der Fernsehsendung ebenso positiv verzeichnet, wie die generelle Begeisterung des Publikums während der Veranstaltung. Die Dessau-Roßlauer und ihre Gäste sorgten dafür, dass hier eine tolle Werbung für die Doppelstadt, auch über Landesgrenzen hinaus, gemacht wurde. Oft neigen wir in der Stadt ja zum Understatement und eher dazu, negative Dinge in den Vordergrund zu stellen, zum Beispiel was alles nicht geht oder klappt. Diese Sportveranstaltung stellt aber genau das Gegenteil dar.

Die Dessau-Roßlauer sind findig, gastfreundlich, begeisterungsfähig und gar nicht so grummelig wie im Allgemeinen angenommen. Ein wenig Schulterklopfen darf also durchaus mal drin sein.

Marco Egelkraut

Stadtrat

 

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